Leider werd ich euch jetzt nichts
schönes schreiben...
und bevor ich
anfange, möchte ich, dass ihr euch die folgenden Artikel
durchlest...
http://www.vogeltierarzt.de/Gesundheit/Psittakose/psittakose.html
http://www.die-wellensittich-page.de/pages/psittakose.html
http://www.papageien.org/HJP/Misc/beitrag1_0501.html
Dann fang ich mal an...
vor ca. 2 - 3 Monaten habe ich bei einen Nymphensittich
bemerkt, das ein Auge rot war ... eben eine leichte
Bindehautentzündung... ich bekam Tropfen mit.
Innerhalb von einer Woche haben sich noch 5 andere
Nymphensittiche angesteckt. Ich war aber, als der 3. sich
angesteckt hat wieder beim TA, der mir ein neues AB, welches
ich auch oral geben sollte und Augentropfen mit... durch die
Ansteckungsgefahr, haben Marcus und ich den ganzen Schwarm
behandelt mit AB -Chloramphenicol... Täglich die Kranken 3x
am Tag gefangen (weil sie ja zusätzlich die Tropfen
brauchten) die anderen Gesunden 1x am Tag orale AB-Engabe...
es sah gut aus ... nach 7 Tagen waren soweit die Kranken
wieder fit...
2 - 3 Wochen später fing wieder einer an mit der
Bindehautentzündung, 4 - 5 Tage später Nummer 2 und 3 (ich
hatte jetzt sie einzeln gesetzt im Schutzraum)... nach einer
Woche Augentropfen (weil es war nur ne leichte
Bindehautentzündung) immer noch keine Besserung (das heißt
erst war Besserung, doch wurd es wieder leicht rot) ich habe
wieder die Chloramphenicoltropfen bekomen und sollte es
nochmals damit probieren... bei zweien eine deutliche
Besserung... dennoch bin ich am Samstag zur meiner TÄ mit
allen 3en hin... Sie sagte ... Mensch Alex ... die zwei würd
ich als gesund einstufen... gut, bei Philipp der hatte halt
beide Augenlider rot... dort sagte sie mir, könnte auch eine
allergische Reaktion sein... ich bestand auf einen Abstrich,
den sie aus beiden Augen auch genommen hat... sie sagte, ich
sollte erstmal nichts mehr mit Medis machen, sondern erstmal
abwarten, was der Abtrich sagt...
Und ich muß sagen, die Augen wurden tatsächlich besser...
ich habe sie in dieser Zeit homöopatisch und mit vielen
Vitaminen behandelt...
Am Mittwoch Abend rief dann meine TÄ an... das Labor hätte
angerufen! Das Ergebnis: Ich hab die Psittakose
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Für mich brach ne Welt zusammen...
Sie sagte mir, das das Labor morgen (also Donnerstag) das
Veterinäramt anrufen wurde und sich der Amtstierarzt sich
bei uns melden würde...
Ich selber dürfte (weil ich ja hochschwanger bin) auf keinen
Fall mehr in die Voliere... Marcus... nur noch mit
Schutzanzug und Atemschutz... danach desinfizieren u. s. w.
Am Donnerstag habe ich dann selber mit dem ATA gesprochen...
der mir , genau wie meine TÄ, zur Tötung riet...
Gestern habe ich dann nochmals mit meiner TÄ gesprochen, sie
sagte, dass der ATA diese folgende Behandlung angeordnet
hat:
7 Wochen lang 1x die Woche das AB Doxytetracyclin
intramuskulös gespritzt... das sei die sicherste Methode,
die Psittakose nieder zu machen... sie sagte mir aber auch,
dass die Vogis dadurch sterben können, bzw. Folgeschäden
bekommen könnten... außerdem könnte es sein, dass nach
dieser Behandlung welche im Bestand sind, die diesen Erreger
ausscheiden...
Also Klartext... die Vögel bleiben weiterhin eine Gefahr für
mich und meine Familie !!!!!!!!!!!!!!!!!
Dennoch habe ich gestern Nachmittag noch mit Dr. Kamphausen
gesprochen (aus der Taubenklinik Essen ) und habe bei Dr.
Riedel angerufen (mit dem konnte ich leider nicht persönlich
sprechen, dafür aber mit seiner Assistentin... und beide
haben unabhängig voneinander mir die gleiche Therapie gesagt
(mit Baytril übers Trinkwasser) aber haben mir auch beide
bestätigt, dass diese Krankheit immer wieder ausbrechen kann
und das sogar sysmtomlos bei den Vögeln (heißt, sie scheiden
die Psittakose über den Kot aus, ohne das ich merken würde,
dass sie wieder krank sind).
http://www.birds-online.de/gesundheit/gesinfektion/psittacose.htm
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Zitat: |
| Vögel, die an der Psittakose erkrankt
waren und durch eine Medikamentengabe geheilt wurden,
bleiben zeitlebens Träger von Chlamydien, die sie
durchaus auch weiterhin ausscheiden können. Ob und wann
dies geschieht, ist nicht erkennbar, so dass theoretisch
die Möglichkeit besteht, dass man sich bei diesen Vögeln
irgendwann mit der Krankheit infizieren könnte.
Allerdings gilt dies vor allem für Risikogruppen wie
Menschen mit schlecht arbeitendem Immunsystem, kleine
Kinder und häufig auch für Senioren. Details sollten Sie
mit Ihrem Tierarzt besprechen, er wird Sie sicher gern
beraten. |
Aus diesem Grund und um mich und meine Familie zu schützen
und auch andere Kinder die ständig bei uns im Garten
spielen... haben wir beschlossen, den gesamten Vogelbestand
töten zu lassen !!!!!!!!!
Heute morgen um 9 Uhr ist
mein ganzer Vogelbestand getötet worden
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auch wenn ich nun keine Vögel mehr habe... bleibe ich
weiterhin hier Admin und werde euch auch weiterhin mit Rat
und Tat zur Seite stehen... denn was ich mir in dieser
ganzen TOLLEN Zeit alles gelernt habe, möchte ich natürlich
mit euch teilen...
Über meine Gefühle kann und möchte ich mich hier im Moment
nicht äußern... da ich ziemlig fertig bin... ich muß das
ganze erstmal alles verarbeiten...
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